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Ingrid Lessing und Willi Kuhlmann präsentieren
das Buch "Ein Leben für Syburg".
WAZ-Bild: Helmuth Voßgraff
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Die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung sind in das
Buch "Ein Leben für Syburg" geflossen. Der Autor, Ortshistoriker
Willi Kuhlmann, stellt es am 29. Oktober um 19.30 Uhr im Studio B der
Stadt- und Landesbibliothek vor.
Mit der Herausgabe dieser 156 Seiten starken Festschrift
würdigte die Kirchengemeinde Syburg Auf dem Höchsten Willi Kuhlmanns
Arbeit und gratulierte ihm gleichzeitig zum 80. Geburtstag. Sie enthält
unter anderem Texte über St. Peter, über die ältesten Grabsteine
Dortmunds, über den Bergbau unter der Hohensyburg, über die
Geschichte der Sozialdemokratie und der Schule in Syburg und "Dönekes"
in Plattdeutsch.
Der Titel des im Ingrid Lessing Verlag erschienenen Buches übertreibt
nicht: Kuhlmann interessierte sich ab seinem zehnten Lebensjahr für
die Geschichte seines Wohnorts. Damals beobachtete er, wie Joseph Spiegel,
später Leiter des Ruhrtalmuseums in Schwerte, auf dem Syburger Friedhof
Inschriften alter Grabsteine nachzeichnete.
"Nachdem ich mich erkundigt hatte, was der Mann dort machte, wollte
ich ihm helfen. Ich habe die Buchstaben mit Kreide nachgemalt, damit er
sie besser lesen konnte", erzählt der heute 80-Jährige,
der sich nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben ins Studium der Ur-
und Frühgeschichte stürzte. Der gelernte Buchdrucker und Kaufmann
schrieb sich an der Bochumer Universität ein und besuchte jedes Seminar,
das ihn interessierte: "Ich habe vier Semester katholische Theologie
studiert, mich mit Geologie befasst und sogar bei den Medizinern reingesehen."
Der Eintritt zur Lesung am kommenden Montag kostet fünf Mark, weitere
Informationen unter 50 232 37.
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